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Online poker tells

Lesen Sie Ihre Gegner, wenn Sie Online-Poker spielen ... Und gewinnen Sie!

Lesen Sie hier über Online Tells und wie Sie mit dem Leitfaden von Casinoportalen die Karten ihrer Online-Gegner erahnen können.

Wollen Sie beim Online-Poker zu gewinnen? Starten Sie durch das Lernen Ihre Gegner 'tells' zu wissen

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Online-Tells Die Kunst, unsichtbare Gegner zu beobachten

Physische Tells sind schon schwer zu lesen und zu interpretieren. Da überrascht es nicht, dass es eine noch größere Kunst ist, Tells zu lesen, wenn der Gegner weit weg von Ihnen hinter einem Computerbildschirm sitzt. Die Antwort darauf, wie man seine Online-Gegnerl lesen soll, findet sich in der Geschwindigkeit, in der diese checken, betten oder raisen und natürlich in der Größe der Bets sowie schließlich im Zusammenhang der jetzigen Aktionen mit den vorangegangenen.

Casinoportalen bietet Ihnen hier einen Überblick über die typischsten Online-Tells, die Sie beim Pokerspielen über das Internet beobachten können. Sie werden Ihnen hoffentlich dabei helfen, Ihre Online-Gegner besser zu lesen. Wenn Sie schon einmal den Rat befolgen, dass ein starker Gegner oft versuchen wird, schwach zu wirken und ein schwacher Spieler fast nie versuchen wird, stark zu wirken, sind Sie bereits gut gerüstet, um sich mit der Kunst der Observierung Ihrer „unsichtbaren Gegner“ zu befassen und damit ihre Pokerskills erheblich zu verbessern.

 

Lange Pause, gefolgt von einem Raise               

Sehr stark

Wahrscheinlich der Klassiker aller Online-Tells. Die Ironie bei der Benutzung dieses Online-Tells ist, dass man sich damit eigentlich zu erkennen gibt.

Ein Spieler, der den genannten Tell verwendet, signalisiert Stärke, da ein Spieler normalerweise nur dann so spielt, wenn er ein starkes Blatt hat, z.B. einen Flush oder einen Straight. Sie setzen und Ihr Gegner wartet etwa 10-15 Sekunden – und dann raist er Sie.

Genauso gut könnte er laut sagen: „Hmmm... auf dem Tisch herrscht Flushgefahr und mein Gegner hat darauf gesetzt. Dann hat der wohl ne recht starke Hand. Ich glaube, ich bin geschlagen, also raise ich ihn einfach mal, damit er foldet...“ Fallen Sie nicht auf diesen Trick herein, lassen Sie sich nicht provozieren und folden Sie. Hin und wieder wird ein Spieler zwar denken, dass Sie auf dem River bluffen und sie entsprechend zurückraisen.

In der Regel hat er dann aber auch tatsächlich eine starke Hand, die Sie dann auch respektieren sollten.

 

Unverzüglicher, automatischer Raise

Normalerweise sehr stark

Mit „automatischem Raise“ ist gemeint, dass der Raise so schnell kommt, dass der Spieler wohl den „bet/raise all“-Knopf gedrückt hat. Diese Möglichkeit wird ab und zu von Verrückten und Bluffern verwendet, in der Regel jedoch vor allem von Spielern, die sich sicher sind, dass sie betten oder raisen werden, ungeachtet dessen, was die anderen tun. Als Regel hierzu sollten Sie stets extra aufmerksam sein und es in Erwägung ziehen, zu folden oder zu checken, wenn es möglich ist.

 

Sofortiger Automatischer Check

Schwach oder Folden der Hand

Dieser Tell ist sehr einfach zu sehen, da die meisten Spieler nur dann Autocheck benutzen, wenn Sie gewillt sind, die Hand zu folden. Ab und zu callen die Spieler auch nach einem Autocheck, aber einen solchen so genannten Check-Raise sieht man selten, wenn der Auto Check-Button benutzt wird. Wenn Sie also mit wenigen Spielern am Tisch sitzen und einige Autocheck benutzen, können Sie sich den Pot durch eine Bet sehr einfach an sich reißen.

 

Bets mit schiefen Angaben, wie z.B. 9.95$ anstatt 10$

Neutrale Hand

Diese Variante ist im Internet recht häufig bei No Limit-Spielen zu beobachten, wo die Spieler in der Lage sind, den Bruchteil eines Dollars einzusetzen. Wenn ein Spieler dies tut, sollte sie das nicht weiter irritieren. Manche Spieler tun dies ganz routinemäßig, um ihre Gegner zu verschrecken andere tun es, um ihren Einsatz größer und erschreckender wirken zu lassen, damit die anderen folden. Wieder andere tun es, um die Spieler mit in den Pot zu locken.

 

Die Gegner callen Ihre Bet sehr schnell

Durchschnittliche bis halbschwache Hand

Wenn jemand hinter Ihnen her ist, oder eine grenzwertige Hand hält, wird er es vielleicht mit einem schnellen Call versuchen, um zu signalisieren, dass er vor Ihrer Bet keine Angst hat. Umgekehrt könnten Sie daraus schließen, dass er das tut, um Ihnen Angst einzujagen, da er eigentlich keine starke Hand hat. Denn wenn er eine wirklich starke Hand hätte, würde er Sie raisen, anstatt bloß zu callen. In so einer Situation können Sie regelmäßig damit fortsetzen, normal weiter zu setzen.

 

Die Größe des Einsatzes ist auch ein Indikator für Stärke:

Ein Grund dafür, weshalb No Limit Hold’em auch als Flagschiff des Poker bezeichnet wird, ist, dass es unglaublich viele Informationen und Risiken gibt, auf die man sich einstellen muss. Eine kritische Information ist u.a., wie viel ihr Gegner setzt. Aus diesem Grund sollten Sie nicht nur darauf achten, wie schnell die anderen setzen, sondern auch darauf, wie hoch die Einsätze sind. Im Folgenden nun ein paar grundlegende Tells dazu, die zu beherrschen sehr nützlich sein kann.

 

Sehr kleine Bets

schwache Hand, manchmal aber auch Monsterblatt

Ein Beispiel für diesen Tell-Typ: Stellen Sie sich einen Pott von 10$ und vier Spieler um den Tisch verteilt vor. Alle Spieler sind noch im Spiel und alle haben den Flop gesehen. Alle Spielern checken – außer dem letzten, der mit dem Dealerchip. Er setzt nur 2$. Meistens bedeutet das eine schwache Hand, da ein Einsatz dieser bescheidenen Größe den bietenden Spieler nicht davor schützt, von einem anderen Spieler mit einer starken Hand ausgespielt zu werden.

Sie werden jedoch recht oft sehen, dass diese kleinen Bets den Pot gewinnen, da sich die Person in einer guten Position befindet, um diesen Einsatz zu tätigen. Wenn Sie Ihr Spiel verbessern wollen, sollten Sie in einer solchen Situation von Zeit zu Zeit einen Check-Raise in Erwägung ziehen. Wenn Sie Ihr Spiel richtig timen, wird Ihr Gegner nichts entgegenzusetzen haben und sein Blatt folden, so dass Sie den Pot gewinnen.

Aber Vorsicht:

Viele Spieler tätigen eine solche Bet, um andere Spieler in den Pot zu locken. Gute Spieler erkennen schnell, wenn solche Tricks verwendet werden. Wenn Sie also eben genannte Taktik verwenden wollen, stellen Sie sicher, dass Sie dies gegen den richtigen Gegner tun, damit Sie am Ende nicht in einer Falle landen.

 

Online Poker Tells 460X

 

Gewaltige All-In-Bets vs. Größe des Pots

Monsterblatt oder Bluff

Diese Spielweise kennt man üblicherweise von schwachen oder sehr aggressiven Spielern. Viele schwache Spieler warten auf ein Monsterblatt, gehen damit All-In und hoffen, dass sie irgendjemand callt. Ihnen ist es egal, dass der Pot bei 5$ liegt und sie mit 100$ All-In gehen sie wissen einfach, dass sie eine gute Hand haben und hoffen darauf, dass irgendjemand blöd genug ist, sie zu callen.

Andererseits kann ein All-In auch ein Zeichen für einen Bluff sein, wenn die Bet für den Pot einfach zu groß ist. Der Grund für diese Logik ist, dass ein Spieler mit einem Monsterblatt in aller Regel mehr daran interessiert ist, die anderen im Spiel zu halten und so den Pot aufzupumpen, anstatt die Gegner mit einem zu hohen Einsatz zu verschrecken.

Es kann schwierig sein, abzuschätzen, woran Sie sind, wenn Sie diese Art Spiel beobachten, da Sie mit Blättern an beiden Enden des Spektrums konfrontiert sein können. Es geht mit anderen Worten also entweder um eine Monsterhand oder einen Bluff. Die einzige Methode, hier richtig zu handeln, ist es, seine Gegner die ganze Zeit genau zu beobachten, bevor man in die entsprechende Entscheidungssituation gerät.

Versuchen diese, Sie zum Folden zu bringen oder sind sie darauf aus, alle Ihre Chips abzustauben? Kann man von den Gegnern wiederum erwarten, dass sie Ihre Chips callen oder werden sie nach Ihrer Bet eher folden? Diese Fragen zu beantworten ist sehr schwierig dies gut abschätzen zu können, ist es jedoch, was Sie zu einem guten Spieler macht.

 

Wiederkehrende Muster im Wettverhalten ihrer Gegner:

Muster wieder zu erkennen ist eine Schlüsselkompetenz, die Sie beim Pokern brauchen werden, auch wenn dies in den zahlreich erhältlichen Pokerbüchern kaum erwähnt wird. Man braucht ein gutes Erinnerungsvermögen und die Fähigkeit, in den gespielten Händen vorwärts und rückwärts zu denken. Dass das so wichtig ist, liegt daran, dass sie erst in dem Moment, wo Sie in der Lage sind, die Muster ihrer Gegenspieler zu lesen, erkennen können, wenn diese etwas ungewöhnliches tun. Das bedeutet, dass sie eine größere Chance haben, Monsterblätter ihrer Gegner und ein Hereinfallen auf ihre Bluffs zu vermeiden.

Zu diesem Thema könnte man einen weiteren Artikel schreiben - bis dahin wollen wir Ihnen aber zumindest ein paar kurze Richtlinien mit auf den Weg geben. Wenn ein Spieler etwas tut, was nicht normal für ihn ist, führt dies bei ihm zu Stress. Stress ist der Mechanismus, der einsetzt, wenn wir einer Situation begegnen, die wir nicht gewohnt sind. Um mit Stress fertig zu werden, benötigt eine Person üblicherweise eine überdurchschnittliche Portion Selbstsicherheit.

Das bedeutet: Wenn ein Spieler beim Poker etwas tut, was infolge ihrer üblichen Muster ungewöhnlich ist, dann wird das meistens bedeuten, dass sie über ein starkes Blatt verfügen. Schwache Blätter verlangen wesentlich mehr Mut für einen Bluff, was der Grund ist, dass so wenige Spieler in der Lage sind, einen guten Bluff durchzuführen. Dies führt zu der weiteren Schlussfolgerung, dass Sie meistens gegen ein stärkeres Blatt spielen, wenn Sie geraist werden. Keine goldene Regel zwar, aber sicher mal was zum drüber nachdenken.

 

Verhalten im Spielerchat:

Es wird immer Spieler geben, die während eines Pokerspiels reden, sogar beim Internetpoker, wo oft gechattet wird. Starke Spieler chatten während eines Online-Spiels in aller Regel nicht so viel, da sie damit beschäftigt sind, an mehreren Boards gleichzeitig zu agieren. Demgegenüber erleben Sie große Spieler gelegentlich dabei, wie sie bei einem Live-Spiel richtig viel reden. Dies liegt daran, dass sie sich dort ganz heimisch fühlen und versuchen werden, ein paar Informationen aus ihren Gegnern herauszuwringen und sie mit ihrem Gerede zu überwältigen. Daniel Negreanu und Mike Matusow sind zwei gute Beispiele für diesen Typ Spieler. Letzterer wird nicht umsonst auch The Mouth genannt!

 

Wie Sie es vermeiden, anderen Spielern Tells über sich selbst preiszugeben:

Poker wäre ein einfaches Spiel, wenn es nur darum ginge, herauszufinden, was die anderen Spieler verkehrt machen. Sie können aber auch sehr viele Tells über Ihr eigenes Spiel machen, wenn Sie sich nicht darüber im Klaren sind. Eine gute Taktik ist es z.B., sich selbst immer die gleiche Menge an Zeit zu geben, um über den nächsten Schritt nachzudenken sollten Sie folden, betten oder checken? Wenn Sie an der Reihe sind, zählen Sie innerlich die Sekunden und machen Sie dann ihren Zug. Wenn Sie sich zum folden entschlossen haben, ist es allerdings in Ordnung, das mit der Auto-Funktion vor dem Flop zu tun.

Die andere Methode, mit der Sie die Preisgabe von Tells vermeiden können, ist Unvorhersehbarkeit, d.h. nie zweimal das gleiche zu machen und Ihr Spiel unentwegt zu variieren. Dies Art Gangwechsel ist eine Taktik, die von allen guten Spielern, vor allem in Turnieren, verwendet wird. Während des laufenden Spiels an einer anderen Strategie zu arbeiten und zwischen einem aggressivem und einem weniger aggressiven Stil hin- und herzuwechseln, ist die beste Methode, um Ihre Gegner vor Ihnen zittern zu lassen und die Preisgabe von Tells zu vermeiden.

 

Haben Sie Geduld!

Wie Sie nun erfahren haben, müssen Ihre Gegner nicht immer physisch vor Ihnen sitzen, damit Sie ausrechnen können, was in deren Köpfen vorgeht. Beachten Sie aber, dass es etwas Zeit für die Entwicklung einer eigenen Methodik zum Lesen der Tells braucht. Machen Sie sich also darauf gefasst, dass Sie am Anfang sicher noch Fehler begehen werden. Wenn Sie das mit den Tells aber erst einmal gelernt haben, kann es Ihnen tatsächlich dabei helfen, ein richtig guter Pokerspieler zu werden.

 

Erfahren Sie mehr über Online-Poker 

Texas Hold'em Regeln »

Poker - Der Wert von Hände »

Texas Hold'em Bluff »

 

 

Geschrieben am: 06. Juli 2010

 

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