Einloggen
 
E-mail Password
Mit Facebook einloggen

Play Safe

Pokerspieler: Glück oder Verstand?

Wenn Sie zum Pokerspieler werden wollen, sollten Sie lieber etwas mehr Glück haben als Verstand, sagt zumindest ein norwegischer Forscher

Muss man als Pokerspieler mit Verstand an das Spiel gehen? Oder reicht es vielleicht aus das Glück auf seiner Seite zu haben? Eine norwegische Untersuchung zeigt, dass das Glück eigentlich das wichtigste Werkzeug eines Pokerspielers ist

 
    Google+

Diese Seite mit Freund teilen

 









Jetzt müssen Sie einfach erfahren, was ein Professor herausgefunden hat. Einer norwegischen Untersuchung zufolge, hat sich gezeigt, dass das Glück eine viel größere Bedeutung hat, als die Fähigkeiten eines Spielers, der an einem Pokertisch spielt.

 

Glücksspiel oder Skills?

Ist Poker in erster Linie ein Glücksspiel oder ein Spiel, bei dem es auf die Fähigkeiten und das Können des Spielers ankommt? „Poker ist ein Glücksspiel“, lautet die kurze Antwort, die Gerhard Meyer, Professor an der Universität von Bremen in seiner Untersuchung, bietet.

Es ist schwer Argumente zu finden, weshalb Roulette kein reines Glückspiel und Schach kein Spiel sein soll, bei dem es nur auf das Können des Spielers ankommt. Es gibt sicherlich auch kaum Zweifel daran, dass Poker – genau wie viele andere Spiele auch – irgendwo zwischen den beiden Extrempunkten von Glücksspiel und Fähigkeitenspiel liegt. Soweit sind wir uns einig…

Gerhard Meyer meint jedoch, dass das Pokerspiel weit näher an der Position von Roulette liegt als viele Pokerspiele glauben.

 

Ein glückliches Experiment

Unter Zuhilfenahme eines Experiments, meint Gerhard Meyer seinen Standpunkt beweisen zu können – nämlich das Glück der wichtigste Faktor beim Pokerspiel ist.

Meyer führte eine Untersuchung unter 300 Pokerspielern durch. Diese wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, in „Experten“ und „Durchschnittliche“ Spieler. Die Teilnehmer wurden an Tische zu je sechs Personen gesetzt und sollten jeder 60 Hände spielen.

Was die Teilnehmer nicht wussten, war, dass die Karten, die sie zugeteilt bekamen nicht zufällig waren. Jeder Teilnehmer bekam 20 gute Hände, 20 schlechte Hände und 20 durchschnittliche Hände.

Das Ergebnis war Meyer zufolge sehr überraschend. Die Teilnehmer aus der Expertengruppe verloren am wenigsten Geld mit den schlechten Händen, doch mit den durchschnittlichen Händen waren sie nicht viel besser. Mit den guten Händen waren sie eigentlich am Schlechtesten und die durchschnittliche Gruppe erwies sich bei diesen Händen als die beste.

„Die Ergebnisse zeigen, dass Poker – unter gewissen Umständen natürlich – als auf den reinen Zufall basierend, beschrieben werden kann. Pokerspieler überschätzen einfach die Bedeutung Ihres eigenen Könnens und ihrer Fähigkeiten“, fasst Meyer zusammen.

 

Unbeeindruckter Pokermeister

Steffen Dishes Holt, der früher schon einmal Pokermeister war, ist weder einig noch besonders beeindruckt von den Ergebnissen der Untersuchung.

„Eine Stichprobe von nur 300 Personen! Das jeder Teilnehmer nur 60 Hände spielen sollte, diese Grundlage ist einfach zu gering. Dann ist die Bedeutung von Glück natürlich um Einiges größer, als wenn sie noch mehr Hände hätten spielen müssen“, berichtet er.

Steffen Dishes Holt meint, dass ein erfahrener Pokerspieler um die 20 Prozent aller Hände spielen kann, die er an einem Sechser-Tisch zugeteilt bekommt.

„Ein unerfahrener Spieler würde höchstwahrscheinlich mehr Hände annehmen und mehr Chancen nutzen. Ein solcher Spieler ist risikobereiter. Bei einer so geringen Anzahl an Händen ist es deshalb völlig natürlich, dass ein unerfahrener Spieler mehr gewinnen kann.“

 

Der letzte Kommentar…

Im Nachhinein ist bekanntgeworden, und wurde auf verschiedenen Blogs hervorgehoben, auf denen genau diese Untersuchung diskutiert wurde, dass die Teilnehmer selbst darüber entscheiden konnten, ob sie gut oder schlecht waren. Deshalb gibt die Untersuchung vielleicht nicht notwendigerweise ein exaktes Bild der Fähigkeiten der Spieler wider, da es wohl eher eine Kombination aus den eigenen Fähigkeiten und der Bewertung dieser Fähigkeiten abbildet.

Was denken Sie ist das Wichtigste, wenn Se Pokerspielen? Ihr Glück, Ihr Können oder ist es einfach eine reine Zufallsrechnung?  
 

 

Geschrieben am: 17. Dezember 2013

 

Kommentare

Melde dich an um einen Kommentar abgeben - Noch kein Mitglied? Klicken Sie hier, um sich kostenlos!
 

Treffen Sie Team Casinoportalen

   

Brauchen Sie Hilfe? Schreiben Sie uns!
FAQ - Kontakta

Cookies akzeptieren - zu CP benutzen
Live-Chat mit uns