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Pokerstar verklagt Casino auf knapp 9,4 Mio. Euro

Soll Phil seinen Gewinn ausbezahlt bekommen?

Phil Ivey verklagt das englische Crockford Casino, das sich weigert, seinen Gewinn von knapp 9,4 Mio. Euro auszuzahlen

 
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Uneinigkeit über Millionen

Der Pokerstar Phil Ivey hat den Rechtsweg eingeschlagen. Er will das Crockford Casino dazu zwingen, ihm seinen Gewinn von knapp 9,4 Mio. Euro auszuzahlen, die er bereits im Jahr 2012 beim Kartenspiel Punto Banco gewonnen hat. Punto Banco, das ein bisschen an Black Jack erinnert, ist ein Spiel, das nur auf Glück basiert. Mehrere Experten für Casinobetrug sind sich in diesem Zusammenhang mittlerweile einig, dass es beim Punto Banco so gut wie unmöglich ist, zu betrügen.

Dieser Ansicht ist das Crockford Casino anscheinend nicht. Das Casino, das seit langem in der Sache um die vielen Millionen schweigt, hat nun das Blatt vor dem Mund entfernt und spricht davon, dass Phil Ivey sich das viele Geld mit Hilfe des Edge Sorting erschlichen haben soll – also indem er die Rückseiten der Spielkarten liest.

Ivey soll Gerüchten zufolge die kleinen Fehler im Design der Rückseite der Spielkarten ausgenutzt haben, um zu wissen, wann er einen großen Einsatz machen konnte und wann er sich lieber zurückhalten sollte.

Die Technik und die gesamte Szene erinnert an den Film ‚Kaleidoscope’ von 1966, in dem Warren Beatty einen Playboy spielt, der viel riskiert, um viel zu gewinnen. Er bricht in eine Kartenfabrik ein, um dort die Spielkarten zu markieren, um danach die ‚Banken‘ der Casinos in Europa ‚zu sprengen‘.

 

Betrug oder selbstverschuldeter Verlust?

Ivey hat jedoch keinen Einbruch weder in eine Kartenfabrik noch in ein Casino oder einen anderen Ort begangen, um die Karten zu markieren. Die Karten waren bereits markiert; es war einfach ein Produktionsfehler im Design der Rückseite der Karten. Das Muster auf der Rückseite der Spielkarten war angeblich nicht symmetrisch, auch wenn dies für die untrainierten Augen kaum zu erkennen ist. Die Rückseite der Karten müssen identisch sein, auch wenn man sie um 180 Grad dreht – tun sie das nicht, dann ist es für schlaue Spieler möglich, zu ‚betrügen‘, indem sie das sogenannte ‚Playing the Turn‘ – System verwenden.

Ivey war in Gesellschaft einer chinesischen Frau, seiner guten Freundin Kelly, als er die vielen Millionen gewann. Kelly hat, Gerüchten zufolge, in mindestens zwei Casinos Hausverbot und das Crockford Casino behauptet, dass Sie auch nur die kleinsten Fehler an den Karten erkennen kann und so Ivey geholfen hat hohe Bets zum richtigen Zeitpunkt zu platzieren.

Genau wie Ivey, wohnt auch Kelly in Las Vegas. Zusammen mit zwei weiteren soll sie Gerüchten zufolge im Jahr 2011 mehr als $1.000.000  in den USA gewonnen haben  – doch auch schon damals wurde das Geld auf die gleiche Weise zurückgehalten und der Entschluss des Casinos durch die Spielbehörde bestätigt.

Das Ziel beim Punto Banco ist es, einen Gesamtwert der Karten von genau 9 oder so nahe wie möglich an 9 zu erhalten. Es wird davon ausgegangen, dass entweder die Hand des Spielers (Punto) oder der Bank/ des Croupiers (Banco) gewinnt. Es werden Bets auf denjenigen platziert, von dem man meint, dass er gewinnt. Im Spiel zählen sowohl 10’er als auch alle Bildkarten 0.
 

Phil Ivey Followup 460X

 

Aberglaube verspricht Gewinn

Auch wenn es Ivey nicht gestattet war, auch nur eine einzige Spielkarte im Spiel anzufassen, ist es die Auffassung des Crockford Casinos, dass Ivey den Dealer darum gebeten haben soll, die Karten auf eine bestimmte Art und Weise zu drehen, um so den Wert der Karte herauszufinden.

Die Karten, nach denen Ivey Ausschau hielt, waren die 9’er und 8’er und evtl. die 7’er und 6’er. Als diese Karten auftauchten, bat Iveys Partnerin Kelly darum, die Karten um 180 Grad zu wenden. Die Erklärung für den Dealer war, dass Ivey abergläubisch war und da dies Ivey keinen unmittelbaren Vorteil verschaffte, willigte der Dealer ein.

Die rotierenden Karten wurden nach dem Spiel wieder zurück in den Stapel (der auch ‚the shoe‘ genannt wird) gelegt und konnten danach wieder leicht von Kelly und Ivey erkannt werden, sobald sie wieder im Spiel auftauchten. Dies verschaffte Ivey einen großen Vorteil, den er auch nutzte. Wer würde das auch nicht?

Ivey war zuerst auf dem Weg gut 600.000 Euro zu verlieren, indem er 67.000 pro Hand spielte, doch sein Glück wendete sich‘ zu seinen Gunsten und verschaffte ihm so einen Überschuss von knapp 2,7 Mio. Euro allein am ersten Abend – nur indem er zum Schluss den Einsatz pro Spiel auf 175.000 Euro anhob.

Angeblich soll Ivey das Casino auch davon überzeugt haben, die Karten am Ende einer Session nicht zu zerstören, was sonst heutzutage die normale Vorgehensweise in den Casinos ist. Indem ‚the shoe‘ behalten wurde, gingen die Karten in das Spiel des nächsten Tages. Am darauffolgenden Tag gewann Ivey erneut gut 6,7 Mio. Euro mehr vom Crockford Csino – nur dadurch, dass die gleichen Karten verwendet wurden.

Ivey hält immer noch konsequent an der Aussage fest, dass er nichts Illegales getan habe, und verklagt das Crockford Casino in einer Sache, die leicht zum größten Rechtsstreit in der Casinogeschichte werden könnte

Lernen Sie hier über Black Jack »

 

 

Geschrieben am: 06. Oktober 2013

 

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