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Lassen Sie es mich laut und deutlich erklären:
Card Counting beim Blackjack ist schwierig und zahlt sich
nicht so aus, wie Film und Fernsehen es erscheinen lassen.
Wenn es eine einfache Weise gäbe, Geld zu verdienen,
würde jeder es tun.
Wenn Sie nicht die grundlegende Blackjackstrategie
kennen, daß heißt, die Karten zu zählen,
sind Sie schlecht beraten. Selbst erfahrene Card Counters
spielen die meiste Zeit mit dieser grundlegende Strategie.
Kein Weg führt um das Lernen der grundlegenden Strategie
herum - wer versucht, die Karten ohne eine solide Grundlage
in Form der grundlegenden Strategie zu zählen, wird grosse
Fehler machen.
Um ein Erfolgreicher Zähler zu werden, müssen Sie
in der Lage sein, ein Kartendeck schnell herunterzuzählen,
Sie müssen sich große Tabellen von Zahlen merken
und dabei natürlich auch noch so wirken, als seien sie
lediglich ein Gelegenheitsspieler. Desweiteren besteht entsprechend
der heutigen Regeln auch nur ein realistischer Vorteil von
schlappen 0,5% bis 1,5% für einen Zähler. Anstatt
langsam aber sicher Ihren Gewinn zusammenzuraffen, wird Ihr
Kontostand kurzfristig wie in einer Achterbahn auf- und abschwingen.
Nur langfristig und in einem Zeitraum von mehreren hundert
Stunden des harten Spielens werden Sie mit einem Gewinn rechnen
können.
Das grundlegende Prinzip beim Kartenzählen
ist, dass ein Kartenpack voller 10en und Asse gut für
den Spieler ist, währen eines mit niedrigen Karten eher
den Dealer bevorteilt. Die Gründe hierfür sind kompliziert,
wir geben Ihnen aber zwei kurze Beispiele: (1) Blackjacks
sind üblicher bei erstgenannten Decks. (2) Die Wahrscheinlichkeit,
ein hartes Blatt zu sprengen ist größer: Der Dealer
muss nämlich ein hartes Blatt bedienen, der Spieler aber
nicht.
Um die Reichhaltigkeit des Decks zu messen, merkt sich der
Spieler, welche Karten bereits gespielt wurden. Es gibt verschiedene
Strategien, allerdings haben alle gemein, dass jeder Karte
ein bestimmter Punktwert zugewiesen wird. Beispiel: Die Ken
Uston's Plus/Minus Strategie weist einem Wert von von
+1 den Karten 3, 4, 5, 6 und 7 zu und -1 zu Zehnen und Assen.
Alles andere erhält 0 Punkte, bzw. ist neutral. Zu Beginn
der Runde beträgt der Score 0. Dann subtrahiert oder
addiert der Counter unentwegt über die gespielten Karten.
Die laufende Summe wird "running count"
genannt. Eine positive Summe bedeutet, dass das Deck "reichhaltig"
ist. Um den den "true count" zu
bestimmen, dividieren Sie die laufende Nummer mit der Anzahl
der Decks, die noch gespielt werden (in manchen Strategievarianten
die Anzahl halber Decks). So erhalten Sie die relative Reichhaltigkeit
des Decks an für Sie guten Karten.
Der True Count wird auf zwei Art und Weisen benutzt,
um festzustellen, wie viel man setzen sollte und wie man sein
Blatt überhaupt zu spielen hat. Solange es nicht offenbar
ist, gibt es für jede Situation eine Linie, bei der Sie
die eine Weise spielen sollten, wenn Ihre Zählung oberhalb
liegt und die andere ensprechend, wenn Sie unterhalb liegen.
Machen wir ein Beispiel: 12 gegen 6 könnte diktieren,
dass Sie stoppen, wenn der true count größer als
+1 ist und nachlegen, wenn er kleiner ist. Der Zähler
wird hier auch mehr setzen, wo das Deck "gute" Karten
zu haben scheint.
Ein Problemm tritt bei der Frage auf, wie wir Asse
zu behandeln haben. Der Spieler sollte mehr setzen, wenn das
Deck reich an Assen ist, da diese zur Wahrscheinlichkeit auf
einen Blackjack beitragen. Allerdings: Wenn Sie Ihr Blatt
spielen sollen, ist die Anzahl der übrigen Asse bei weitem
nicht so wichtig wie die der verbliebenen 10en. Daher ist
es wünschenswert (wenn auch nicht notwendig), zwischen
10en und Assen zu unterscheiden. Bei manchen Kartenzählstrategien
werden nebenbei auch noch die Asse gezählt. In der Hi-Opt
I und Revere Plus/Minus Strategie werden Asse seperat gezählt
und nur einbezogen, wenn der Einsatz entscheiden wird. Dies
ist eine genauere und stärkere Spielstrategie als Assen
negative Werte zuzuordnen und sie nicht nebenbei zu zählen,
so wie das bei manchen Strategien der Fall ist.
Und doch sind viele der Ansicht, dass es für den Laien
schwierig sein mag, zunächst schon zwei Dinge gleichzeitig
im Auge zu behalten.
Ein Spieler macht wahrscheinlicher Fehler, wenn er zwei Zählungen
gleichzeitig durchführen muss, und das kostet geld. Die
Effizienz einer Strategie ohne Nebenzählung ist nur wenig
geringer, aber wahrscheinlich gewinnt der Anfänger mit
ihr häufiger aufgrund von weniger gemachten Fehlern.
Unterschiedliche Experten haben verschiedene Auffassungen
darüber, was sich für den Anfänger zu spielen
empfiehlt. Die Zen Zählung stellt einen
Kompromiss dar und gibt Assen einen Wert von -1 und 10en -2.
Ich persönlich habe sie beide versucht und würde
einer Person, die mit dem Card counting anfangen möchten,
nicht empfehlen, nebenbei Asse zu zählen. Das
Uston Advanced Plus/Minus ist eine gute Strategie,
die das eben nicht erfordert und kann im Buch Million Dollar
Blackjack gefunden werden. Wie gut Sie eine Strategie beherrschen
ist viel entscheidender, als für welche Sie sich entscheiden.
Zur Rechtmäßigkeit sei gesagt,
dass der Spieler Blackjack spielen kann, wie er denn lustig
ist, solange er nicht schummelt bzw. einen Computer benutzt.
Genauso können die Casinos aber auch alle Hürden
aufstellen um den Spielern es zu erschweren, sich Vorteile
über dieses Spiel zu verschaffen. Eine große Herausforderung
beim Card Counting ist somit auch, dass Sie den Gegenüber
nicht merken lassen dürfen, dass Sie irgendwie anders
spielen als die anderen. Ein deutliches Indiz für Card
Counting ist, wenn der Spieler seinen Einsatz massiv erhöht,
nachdem viele niedrige Karten den Tisch verlassen haben. Auch
wenn ihr Risiko mit dem Einsatz wächst, wird eine Verdopplung
Ihres letzten Einsatzes das Misstrauen der Croupiers erregen.
Wenn ein Casino feststellt, dass Sie strategisch mithilfe
von Card Counting spielen, werden entweder die Karten bei
Erhöhung Ihres Einsatzes gemischt (womit sämtliche
Vorteile für Sie verschwinden) oder man wird Sie schlimmstensfalls
auffordern, denn Tisch zu verlassen.
Bei den meisten Online Casinos wird nach dem ersten Blatt
gemischt, insbesondere bei Single Decks. Nichtsdestotrotz
- selbst die Karten, die gerade auf dem Tisch liegen, helfen
manchmal schon, ein wenig von der Grundstrategie abzuweichen.
Ich persönlich benutze nur die Grundlegende Blackjackstrategie.
Vergessen Sie nicht, Sich eine Kopie von unserer Blackjack
Tabelle auszudrucken.
Merken Sie sich Ihre Grundlegende Blackjackstrategie und
nun viel Erfolg beim Card Counting!
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