|
|
|
|
| |
Rauchverbot kommt Online Bingo zugute |
|
 |
| | | Freitag, 7. Juli 2006 | | | | | Atlantic City Budgetdebakel und Schottlands Raucherverbannung - des einen Freud'...des anderen Leid!
Letze Woche gab es zwei Ereignisse, die den Glücksspielfirmen zu Land (also physischen Casinos) das Leben schwer machten, den Internetspieltätten aber dafür umso zuträglicher erscheinen.
Die Rede ist zum einen vom allgemeinen Raucheverbot, dass die schottischen Behörden auch über die klassichen Unterhaltungsorte verhängt haben, weswegen mehr und mehr Spieler ihrer Lust fortan lieber online nachgehen.
Ein Sprecher von Bingo.co.uk meinte, dass die Bingofans seither lieber zuhause bleiben und online spielen, damit sie weiterhin während des Spielens rauchen könnten.
Seit Einführung des Gesetzes vor drei Monaten mussten bereits 5 Bingohallen die Türen schließen, nachdem die Betreiber sich Umsatzeinbußen von mehr als 25% gegenüber sahen, weil die Spieler widerwillig zur Einhaltung der neuen Nichtraucherregelung gezwungen waren.
Im gleichen Zeitraum konnten Websites wie BingoScotland.com jedoch Mitgliederzuwächse von 400% realisieren.
Jeanette Clunie (38) aus Edinburgh ist eine Raucherin, die gerne in Bingohallen geht, spielt seit kurzem nur noch Online Bingo. Sie sagt, "viele meiner Freunde gehen jetzt nicht mehr wegen der Nichtrauchergesetze in die Bingohalls. Ich denke, dass Onlinebingohallen jetzt das Feld dauerhaft übernehmen werden und die traditionellen Bingohalls wohl Geschichte sind. Ich persönlich gehe nicht mehr in Bingohalls wenn man dort nicht rauchen darf, schon seit das Gesetz verabschiedet wurde, bin ich nicht mehr hingegangen"
Premier Bingo in Denny bei Falkirk und Rio Bingo in Kirkcaldy sind zwei von fünf Bingostätten, die geschlossen werden mussten. Beide wurden von K.E. Entertainments betrieben, die mit ansehen mussten, wie die Spieler immer kürzere Zeit im Casino verweilten. Operations Manager Mike Lowe sagt: "Fast 47% der Spieler haben eine Session verlassen, um rauchen zu gehen."
Auf der anderen Seite des Atlantiks, in New Jersey, hat ein Etatdebakel ebenso weitere Kundschaft in die Arme der Onlinegambling-Industrie getrieben.
Nachdem es der Regierung von New Jersey am 4. Juli nicht gelang, sich auf das Budget zu einigen, mussten seit den 28 Jahren, in denen Glücksspiel in dem Staat erlaubt ist, 12 Casinos in Atlantic City ihre Pforten schließen. Ohne Budget kann der Staat seine Casino-Kontrolleure nicht bezahlen, welche den Cashflow der Spielstätte überprüfen.
Dieser Fehler von Gouverneur Jon Corzine und seinen Parteikollegen von den Demokraten, ein funktionierendes Budget bis zum Fristende Mitte Juni aufzustellen bedeutet nun für 45 000 Menschen unbezahlten Urlaub.
Den staatlich betriebenen Casinos entgehen Einkünfte in Höhe von 16 Mio. US$ am Tag. Gleichzeitig zeichnet sich ein Aufwärtstrend bei einigen Onlinecasinos ab, die offenbar von der entstandenen Angebotslücke in Atlantic City profitieren können.
| |
 |
|
| | | | Copyright © 2001-2010 SunCore Innovation A/S |
|
|
|