Anwälte der bedrängten Wettgruppe sagen, dass das antiguanische Gericht die Zahlung verhindere Die Misäre der 4.863 BetonSports-Spieler, denen immer noch nicht ihre Gewinne ausbezahlt worden sind, war das Thema eines Artikels von dieser Woche im Bloomberg Business News Service, in dem Anwälte der bedrängten Firma aussagten, dass die ausstehenden Beträge aufgrund einer Anweisung des antiguanischen Gerichts bzgl. der Vermögenswerte der Firma, nicht ausgezahlt werden könnten. Bloomberg berichtete, dass BetonSports PLC, eine in London ansässige Internet-Glücksspielfirma, welche nun vom US-Geschäft ausgeschlossen ist, noch mindestens 4.863 Kunden erspielte Gewinne schulde. Betonsports kann einer durch US-District Judge Carol Jackson im November in St. Louis erlassenen Direktive zur Rückzahlung der Einzahlungen an die US-Spieler nicht folge leisten, da die Gelder von der Tochtergesellschaft in Antigua kontrolliert würden, welche wiederum derzeit den Weisungen der Justizbehörden der Karibikinsel unterliege, erklärte Anwalt Jeffrey Demerath in einem Papier vom Mittwoch. "Die antiguanische Regierung fordert die Beaufsichtigung, Eintreibung und Verteilung von Geldern, worunter auch die Auszahlungen an Kunden und andere Gläubiger fallen," erklärte Demerath der Richterin in einem Statusreport, den sie zuvor in Auftrag gegeben hatte. Mit Zustimmung der Firma veröffentlichte Jackson letzten Monat einen 21-seitigen Erlass zur dauerhaften Verbannung von BetonSports vom amerikanischen Markt. 2004 habe die Firma 1,25 Mia. $ in Einsätzen verbuchen können, 98% davon seien von US-Spielern über die Webseite der Firma und über das Telefon abgewickelt worden, sagte sie. In einem zugehörigen Fall verlas Staatsanwältin Catherine Hanaway in St. Louis im July die Anklage, in der die Firma und 11 ihr angehörige Personen, darunter Betonsports-Gründer Gary Kaplan und der ehemalige CEO David Carruthers, der gewissenlosen Geschäftemacherei und der Verletzung der US-Tele-Glücksspielgesetze beschuldigt wurden. Die antiguanische Situation könnte sich durch den Streit zwischen dem Inselstaat und den USA vor der Welthandelsorganisation noch weiter verschärfen.
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