Kein Wunder, dass die Franzosen solche Einkünfte für sich behalten wollen EuroNews veröffentlichte diese Woche einen Bericht, der nur ein paar der höchsten von der französischen Glücksspielbranche generierten Einlünfte ausweist, viele davon generiert durch das staatliche Monopol. Der Bericht legt dar, dass die 193 französischen Casinos eines ihrer besten Jahre hatten, mit Profiten für die Saison 2005 - 2006 allein im Casino-Glücksspiel von 2,7 Milliarden Euro. Die Zahlen sind um 2,16 Prozent höher als im Vorjahr, welches die schwächsten Wachstumsraten seit 1991 erreicht hatte. EuroNews berichtet dennoch, dass die letzten Einkünfte verglichen mit den Jahren 1991 bis 2001, in denen die Profite um jährlich mindestens 10 Prozent angewachsen waren, recht schwach ausgefallen seien. Es zeichnet sich ein Konflikt zwischen Geschäftsführung und Beschäftigten der Glücksspielbranche ab, da die 17.000 Casino-Mitarbeiter in Frankreich fordern, dass mehr von den Gewinnen in ihre Richtung fließen sollten. Gehaltsverhandlungen wurden zum Ende des letzten Jahres abgebrochen, dies führte zu einem Streik am Neujahrsabend - eine der einträglichsten Casino-Nächte. Die Gewerkschaften fordern eine fünfprozentige Lohnerhöhung, welche in einigem Abstand zum Angebot einer zweiprozentigen Erhöhung seitens der Casino-Betreiber steht. Die Gewerkschaften sind auch über eine vorgeschlagene Gesetzesänderung im französischen Recht besorgt, die elektronische Versionen von Spielen wie Blackjack erlauben würde und von der sie fürchten, dass dies einen Abbau von Arbeitsplätzen bedeuten könnte.
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