Noch eine kanadische Provinzlotterie im Visier der Ermittler Als besorgniserregende Fortsetzung der Berichte vom letzten Monat, nach denen die Provinzlotterie in Ontario durch den regionalen Ombudsmann untersucht werden sollte, enthüllte die Metro Vancouver diese Woche, dass sich wahrscheinlich auch Britisch Columbia Lotto auf eine ähnliche Untersuchung einstellen werden müsse. Es wurde berichtet, dass, nach internen B.C.-Lotto-Dokumenten, die der Vancouver Sun zugespielt wurden, die Händler von Lotterietickets in British Columbia eine sechs Mal höhere Chance auf Jackpot-Gewinne hätten als die Allgemeinheit. In dem Artikel wurden des Weiteren einige relevante Personen zu der Situation interviewt. So wurde BCLC Sprecher Paul Smith zitiert, welcher von den Plänen seiner Firma berichtete, im nächsten Jahr 70 Prozent des Vetriebs mit Lottoscheinautomaten abzuwickeln. Gefragt nach den vermeintlichen Diskrepanzen zwischen den Gewinnen der Lottohändler und der restlichen Bevölkerung erklärte Smith, dass Gewinner von Preisen über 10.000$ sorgfältig überprüft würden. Zudem führe BCLC derzeit eine Revision seines Lotteriesystems durch. Der Bericht greift ähnliche vermeintliche Anomalien in den hohen Raten von Tickethändlergewinnen auf, die im letzten Monat von Statistikern der Toronto Universität entdeckt wurden, woraufhin der Ombudsmann von Ontario Untersuchungen im Interesse der Öffentlichkeit angekündigt hatte.
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